Regelmäßig am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr:
Short Monday - Der Kurzfilm-Montag im Filmhaus Köln
Eine Initiative des KFFK/Kurzfilmfestival Köln, der Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn und dem Filmhaus Kino - im Wechsel zwischen den drei Kooperationspartnern kuratiert.
Montag, 12. Oktober: Mann genug?
präsentiert von der Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn
Was bedeutet es, heute Mann zu sein? Das Programm „Mann genug?" versammelt Kurzfilme, die Fragen stellen nach Körper und Kontrolle, nach Träumen und Gewalt, nach dem, was Väter weitergeben und was Söhne davontragen. Die Filme kreisen alle um dasselbe Unbehagen: das Gewicht einer Männlichkeit, die sich selbst nicht mehr trägt. Das Programm versteht sich nicht als Anklage, sondern als Einladung, hinzuschauen, wo Männlichkeit entsteht. Und zu fragen, was wir davon weitergeben wollen. Männlichkeit ist kein natürlicher Zustand, sondern eine Aufführung.
Sie wird eingeübt, weitergegeben, erzwungen, bei Familienausflügen und in Online-Foren. Die Filme dieses Programms zeigen die männliche Sozialisation in ihren vielen Facetten: mal mit zärtlicher Neugier, mal mit kühler Analyse, mal mit erschreckender Wucht.
Kuratiert von Christopher Wienand und Birgit Hauska
Filme des Programms
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A father attempts to discipline his son for throwing orange peel out the window on a summertime car-trip.
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Pol ist 21 Jahre alt und lebt mit seiner Großmutter. Er träumt davon, in Miami zu leben und 10.000 € im Monat zu verdienen. Er nimmt an Persönlichkeitsentwicklungs‑Events teil, folgt Online‑Coaches und investiert in Kryptowährungen. Pol weiß nicht, wann er sein Ziel erreichen wird, die beste Version seiner selbst zu werden. Das Einzige, was er weiß, ist, dass er eines Tages dort ankommen wird.
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Der Familienausflug zum Badestrand entwickelt sich für den 14-jährigen Max zur Konfrontation mit den archaischen Rollenbildern seines Vaters. Wird er sich von dessen Vorstellung von Maskulinität und Körperlichkeit abgrenzen können?
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Ein Jahr nach der Gewalttat ihres Sohnes versucht eine Mutter, sich mit seinen Taten auseinanderzusetzen, gefangen zwischen bedingungsloser Liebe und der Last seines schrecklichen Vermächtnisses.
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David braucht Hilfe.