Jubiläums Kurzfilmprogramme
OPEN HAUS
Wir feiern 50 Jahre auf 5 Etagen.
Ein Tag zum Erleben, Mitmachen und Feiern. Kommt vorbei!
Am 3. Oktober öffnen die Stiftung Kultur und die Stiftung Jugend und Medien im Mediapark ihre Türen zu einem Aktionstag, um ihr 50-jähriges Bestehen gemeinsam mit den Kölner*innen zu feiern. Eingeladen sind alle, die Lust haben, die Stiftungen kennenzulernen, Kultur zu erleben und dabei selbst aktiv werden möchten. Ganz im Sinne der Gründungsidee ist das Mitmachprogramm ein Geschenk der Stiftung an alle Kölner Bürger*innen.
Die Uhrzeiten im Überblick:
Kurzfilmprogramm "Es wird noch getanzt"
Beginn 14:30 Uhr
Kurzfilmprogramm "Die Kunst der Kürze"
Beginn 16:30 Uhr
Kurzfilmprogramm "Im Laufe der Zeit"
Beginn 17:30 Uhr
Kurzfilmprogramm "Über das Leben"
Beginn 18:30 Uhr
Kurzfilmprogramm "Es wird noch getanzt"
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Auch dramaturgisch ist der Film bemerkenswert: Aus dem zunächst einsamen Tanz Fumiyo Ikedas entwickelt sich die Begegnung mit Nordine Benchorf und schließlich ein intensives Duett. Das Verhältnis der beiden Körper bleibt dabei vieldeutig – es kann als Annäherung, Verführung, Auseinandersetzung oder Machtkampf gelesen werden.
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Der Film verbindet sieben „Sonette“, in denen Bewegungen von Liebe, Annäherung und Beziehung erzählen. Prägend und besonders ist die Dramaturgie der Landschaften: Der Film beginnt in der dunklen, industriell geprägten Umgebung der Abraumhalden von Anderlues bei Charleroi und endet in der beinahe unwirklichen weißen Weite der Salzminen von Cardona in Katalonien. Dazwischen begegnen die Tanzenden unterschiedlichen Böden, Farben und Materialien. Die Schauplätze sind damit keine Kulissen, sondern wirken wie Partner der Choreografie.
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Zu Bourvils melancholischem Nachkriegschanson „C'était bien“ verwandeln Philippe Decouflé und Pascale Houbin eine verlorene Liebe in ein zärtlich-komisches Spiel aus Händen, Blicken und Mimik. An einem kleinen Tisch im hohen Gras werden Gesten zu Worten, Körper zu Bildern und die Liedzeilen zu einem überraschenden Bilderrätsel. Mal scheint die Kamera zu tanzen, mal überlässt sie den Rhythmus ganz den beiden Körpern. Annie Lacour erscheint mit ihrem Akkordeon als wiederkehrende dritte Figur und gibt dem Film einen zusätzlichen visuellen Takt.
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Drei Stimmen und ein Saxofon radeln durch Köln und verwandeln Pflaster, Kies, Speichen und Stadtgeräusche in eine bewegte Partitur. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang choreografieren Fahrräder, Körper und Kamera ein poetisches Zusammenspiel von Weg, Klang und Bild. „BY THE WAY“ ist ein sinnliches Miniatur-Roadmovie über den Tanz des Unterwegsseins – und über eine leise Form von Liebe: die aufmerksame Zuwendung zur Stadt und zueinander.
Kurzfilmprogramm "Die Kunst der Kürze"
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Interviews mit Jugendlichen dienen als Basis für wunderbare Animationen ihrer innerlichen und äußerlichen Befindlichkeiten. Eine rasend komische und dennoch einfühlsame Beobachtung der pubertären Alltagswelt und individueller Eigenheiten.
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Als die Tür zum Behandlungsraum sich öffnet, möchte der Patient am liebsten wieder umkehren. Doch der Infusionsständer, an dem die lebensrettende Flüssigkeit hängt, lässt ihn nicht so einfach gehen. Von nun an passt der Tropf auf den Patienten auf – er pflegt ihn, er beruhigt ihn, er ermuntert ihn.
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Der britische Künstler David Shrigley steht für Ironie, vorgebliche Naivität, die an Kinderzeichnungen und Cartoons erinnert, gepaart mit einer verblüffenden Stringenz, Dinge auf den Punkt zu bringen.
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Eine kleine Metapher auf das Leben.
Kurzfilmprogramm "Im Laufe der Zeit"
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Im Frühling 1990 – zwischen Mauerfall und Deutscher Einheit – fliegen die ersten Noch-DDR-Bürger nach Mallorca. Mallorca ist ein Sehnsuchtsort für viele Ostdeutsche, bekannt von den bunten Postkarten der Westverwandten. Auf einmal scheint alles möglich. Ein animierter Dokumentarfilm, eine Collage aus Postkarten, Urlaubsfotos und Dokumenten.
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In einem kleinen Haus, weit draußen auf dem Meer, sitzt ein alter Mann. Durch eine Tür im Boden fällt ihm seine Pfeife ins Wasser. Es beginnt ein Tauchgang durch die Vergangenheit, bei dem der alte Mann nicht nur seine Pfeife wiederfindet.
Kurzfilmprogramm "Über das Leben"
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In diesem facettenreichen und zugleich zarten Portrait dokumentiert die Filmemacherin
Andrea Bürgi den Alltag ihrer 80 jährigen Mutter. Neben Auseinandersetzungen mit ihren
Vermietern, meditativem Tanzkreis und Geige Spielen, spricht diese auch über Momente
ihres Lebens, die sie dort hin geführt haben, wo sie nun ist. -
Ob Bier, Zigaretten oder Margarine, der Dorfkiosk in Sirča hat alles. Er ist der Treffpunkt jener, die nicht auswanderten. Keine Arbeit, kein Geld, dafür viel Humor und Brüderlichkeit.